Aktuelles & Projekte

Einblicke in unsere tägliche Arbeit und abgeschlossene Vorhaben.

Radwegbau Markelsheim-Apfelbach
24. April 2023

Planung und Bauüberwachung der Gemeinschaftsmaßnahme "Radwegbau und Abwasserableitung" Markelsheim-Apfelbach

Unterbalbach April 2023. Das Ingenieurbüro Mütsch führt die Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung für einen 2,60 km langen Radweg zwischen den Bad Mergentheimer Stadteilen Markelsheim und Apfelbach durch. Ebenfalls in der Hand des Ingenieurbüros Mütsch lagen die entsprechenden Leistungen für eine parallel geführte Abwasserdruckleitung mit Pumpwerk.

Gesamtbaukosten ca. 1,8 Mio. Euro.


Spatenstich

Planer und Bauleiter Dipl.-Ing. Gabriel Mütsch anlässlich des Spatenstichs

Gäste

Die anwesenden Gäste aus Politik, Tourismus und Wirtschaft

Maschineneinsatz

Maschineneinsatz beim Einpflügen der Abwasserdruckleitung auf 2,6 km Länge

23. Juli 2021

Regionale Entwicklungsmöglichkeiten, Hochwasser- und Umweltschutz: Ingenieurbüro Mütsch im Taubertal ganz vorne mit dabei

Plan Neubaugebiet

Die Erschließung eines neuen Wohnbaugebietes im Lauda-Königshofener Stadtteil Unterbalbach ist in den kommenden Jahren vorgesehen. Bei der jüngsten Ortschaftratsitzung stellte Gabriel Mütsch, Inhaber des gleichnamigen Ingenieurbüros für Bauwesen in Unterbalbach, die Planungen vor, die er gemeinsam mit der Stadtverwaltung und Stadtbaumeister Tobias Blessing ausgearbeitet hat. „Ansonsten gehen in absehbarer Zeit die Neubaumöglichkeiten am Ort aus“, begründeten Mütsch und Blessing dieses Vorhaben.

Das Baugebiet „Mühlbach“ schließt sich östlich benachbart an die beiden Bauabschnitte „Mühlbach / Heißgrat“ an und liegt südlich der Burgwiesenstraße. Dier Planungen umfassen 27 Bauplätze mit Flächengrößen von circa 560 bis 800 Quadratmeter. Die 300 Meter lange Haupterschließungsstraße verläuft weitgehend parallel zu den Höhenlinien in West-Ost-Richtung. Hinzu kommen zwei Stichstraßen, ein Minikreisel zur Verkehrsberuhigung nach etwa einem Drittel der Haupterschließungsstraße und am Ende der Haupterschließungsstraße ein weiterer Minikreisel als Wendemöglichkeit.

Um Durchgangsverkehr auszuschließen, wird keine Fahrverbindung zwischen dem neuen Baugebiet „Mühlbach“ und dem bereits bestehenden Areal „Mühlbach/Heißgrat“ hergestellt. Eine Verbindung der beiden Stichstraßen erfolgt durch einen Schotterweg aufgrund des Anschlusses der Kanalisation an den Bestand.

Südlich des Gebietes wird auf der gesamten Länge ein Entwässerungsgraben angelegt. Die Entwässerung im Neubaugebiet ist in Form eines Trennsystems geplant, also mit jeweils separater Ableitung von Regen- und Schmutzwasser in die Kanalisation sowie von Regenwasser in den Balbach.

Mütsch und Blessings erklärten, dass in diesem Jahr die Genehmigungsplanung für die Kanalisation sowie für 2022 die Ausschreibung für die Erschließungsarbeiten beabsichtigt sind. Mit dem Beginn der Erschließung sei erst 2023 zu rechnen.

Ebenfalls erläuterte Mütsch eine durch sein Ingenieurbüro durchgeführte Abwasserkanaluntersuchung sowie erarbeitete Allgemeiner Abwasserkanalisationsplan (AKP) für den aktuell fast 1530 Einwohner zählenden Stadtteil. „Unsere Ortschaft ist im Laufe der Zeit vor allem durch neue Wohngebiete und mehr oder weniger versiegelte Flächen gewachsen, was zu höheren Abflüssen von Regenwasser führt. Die klimatische Entwicklung tut ihr übriges“, erklärte Mütsch. „Die Kanalrohre, die mitunter 50 Jahre und länger der Regenwasserableitung gedient haben, weisen nicht mehr die Leistungsfähigkeit auf, die erforderlich wäre, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden.“

Daher sei es Hauptziel eines solchen Planwerks, die Leistungsfähigkeit des Abwassersystems zu überprüfen und Schwachstellen in dem über 12 770 Meter langen Kanalnetz aufzudecken. Dabei werde nicht nur die hydraulische Leistungsfähigkeit untersucht, sondern auch der bauliche Zustand. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen werde dann ein Sanierungsprogramm aufgestellt, dass sich nicht selten über Jahrzehnte erstrecke. Beispielsweise stamme der letzte AKP für Unterbalbach aus dem Jahr 1978. Zu dieser Zeit habe es weder die Baugebiete Lehmgrube 1 bis 3, noch „Mühlbach-Heißgrat“ oder „Mühlbach“ gegeben, hob Mütsch hervor. Die Gesamtfläche mit Außengebieten betrage rund 122,7 Hektar, davon seien 59,8 Hektar befestigte Bereiche.

Dennoch müsse die Kanalisation die Wassermengen zusätzlich aufnehmen. Die bisherige Folge seien bei Starkregen Rückstau zum Beispiel in den Bereichen Kreutzerstraße, „Am Vogelsberg“ und Wagnerstraße. Kritisch wird von zahlreichen Bürgern gesehen, dass die Sanierungsmaßnahmen erst im Verlauf mehrerer Jahre angegangen werden. Angesichts der Schäden bei den beiden Starkregenereignissen im Frühsommer 2018 sowie der jüngsten Ereignisse bei den Hochwassern in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen müssten schon früher Sanierungsmaßnahmen umgesetzt werden, forderte Unterbalbachs Stadt- und Kreisratsmitglied Alois Imhof.

Zeitungsartikel Mühlbach
22. Mai 2021

Ingenieurbüro Mütsch orientiert sich regional neu

Das traditionsreiche Ingenieurbüro Mütsch, welches auf eine über 60-jährige Geschichte zurückblicken kann, verlegte zum 1. Januar 2021 seinen Standort von Tauberbischofsheim an den Wohnort des Firmeninhabers in der Burgwiesenstraße 11 in Unterbalbach. Im Rahmen der Vorstellung der neuen Räume konnte Dipl.Ing. Mütsch den Bürgermeister von Lauda-Königshofen, Dr. Lukas Braun und den Ortsvorsteher von Unterbalbach, Andreas Buchmann begrüßen.

Die beiden Gäste waren beeindruckt von den komplett neu renovierten, hellen und freundlichen Räumen, die in allen Details der aktuellen Arbeitsstättenverordnung entsprechen.

Stolz ist Mütsch, dass alle Arbeiten durch Firmen aus der Region, die meisten von Firmen aus dem Stadtgebiet von Lauda-Königshofen durchgeführt wurden.

Natürlich kam in den angenehmen Gesprächen mit den Gästen im Rahmen einer kleinen Feierstunde das Fachsimpeln nicht zu kurz. Aktuelle und künftige Bauprojekte in Lauda-Königshofen wurden beleuchtet und mit dem Leistungsspektrum des Ingenieurbüros abgeglichen. Dieses Leistungsspektrum beinhaltet den gesamten kommunalen Tiefbau, Maßnahmen zum Umweltschutz und den konstruktiven Ingenieurbau.

Dipl.-Ing. Mütsch verspricht sich durch den neuen, zentral im Landkreis gelegenen Standort eine noch höhere Präsenz im mittleren und südlichen Taubertal, verbunden mit einem hohen Niveau der Betreuung von Auftraggebern und ausführenden Firmen.

Anzeige Standortwechsel
10. Oktober 2017

Ingenieurbüro Mütsch investiert im Vermessungswesen

Das Ingenieurbüro Mütsch stellt sich den Herausforderungen der modernen Vermessungstechnik durch die Erweiterung der Ausstattung um eine satellitengestützte Vermessungseinheit („Rover“). Herzstück ist der Trimble R2 GNSS – Empfänger der neuesten Generation. Hiermit werden alle gängigen Satellitensysteme, wie GPS, GLONASS, Galileo verarbeitet. Eine herkömmliche Stationierung über terrestrische Festpunkte entfällt. Das System erhält die Lage- und Höheninformationen über Satelliten und errechnet die Koordinaten in einem dreidimensionalen System. Die so errechneten Koordinaten können in allen gängigen Formaten, wie Gauss – Krüger, UTM oder lokal ausgegeben oder gespeichert werden. Dabei erreichen die GNSS – Empfänger der aktuellen Generation die Genauigkeit der klassischen terrestrischen Vermessung. Genauigkeitseinbußen früherer Systeme gehören der Vergangenheit an.

Das Bild zeigt den Verkaufsleiter Wolfgang Probst von der Fa. Allterra aus Dettelbach bei der Übergabe der Station und der Einweisung in die moderne Technik zusammen mit Vermessungstechniker Dirk Sack vom Ingenieurbüro Mütsch.

Übergabe Vermessungsgerät
27. Juli 2017

Erweiterung des Leistungsspektrums: Materialprüfungen

Das Ingenieurbüro Mütsch erweitert sein Leistungsspektrum für Sie und bietet nun Materialprüfungen an

Mittels hochsensibler Messtechnik und hochauflösender Ergebnisausgabe prüfen wir an Stahlbeton:

  • Die Betongüte Cxx/yy früher (Bxx)
  • Die Betondeckung über der Bewehrung
  • Durchmesser, Lage und Art der Bewehrung wie Stab- oder Mattenstahl
  • Die Karbonatisierungstiefe des Betons und damit der Einfluss auf die Bewehrung
  • Rissbreitenmessungen

An Stahlbauten:

  • Korrosionsgrad von Stahlbauteilen
  • Beschichtungsdicken (Coating) von Stahlbauteilen

Hierzu stehen uns Präzisionsmessgeräte wie ein Rückprallhammer (Schmitthammer), ein Betondeckungsmessgerät, ein Bewehrungsortungsgerät für Lage, Durchmesser und Abstand der Stäbe zueinander (diese Geräte arbeiten nach dem Echolotprinzip) sowie die erforderlichen Prüfchemikalien zur Verfügung.

Gerne erstellen wir nach dem Ergebnis der Messungen entsprechende Sanierungskonzepte.

29. März 2016

Studie zur Rückgewinnung von Phosphor

Das Ingenieurbüro Mütsch arbeitet an einer Studie zur Rückgewinnung von Phosphor.

Vor dem Hintergrund des stark rückläufigen natürlichen Dargebotes an Phosphor und damit einhergehend mit dem ebenso kräftig wachsenden Rohstoffpreis für Phosphorerze gewinnen Recyclingmethoden für Phosphor aus Stoffströmen zunehmend an Bedeutung.

Das Ingenieurbüro Mütsch arbeitet im Auftrag eines kommunalen Zweckverbandes an einer Studie zur Rückgewinnung von Phosphor bzw. seiner Verbindungen aus kommunalem Abwasser. Phosphor kann sowohl aus dem Zulauf zur Kläranlage als auch aus dem Schlammwasser des Rücklaufschlammes von der Nachklärung zur Belebung im großtechnischen Maßstab gewonnen werden. Als stabiles und verfahrenstechnisch leicht zu beherrschendes Verfahren hat sich in den letzten Jahren dabei die Kristallisation von Phosphor in der Abwasserphase an Calcium – Silicat – Hydrat entwickelt, welches Basis der Untersuchungen des Ingenieurbüros Mütsch ist.

Über die Ergebnisse der Studie wird das Ingenieurbüro Mütsch weiter auf dieser Plattform berichten.

Symbolbild Bauwerksprüfungen
29. November 2015

Zertifizierung zum Bauwerksprüfer nach DIN 1076

Das Ingenieurbüro Mütsch bietet ein neues wichtiges Tätigkeitsfeld an: BAUWERKSPRÜFUNGEN NACH DIN 1076

Nach einer mehrwöchigen Fortbildung hat Büroinhaber Dipl.-Ing.(TU) Gabriel Mütsch die Zertifizierung zum Bauwerksprüfer nach DIN 1076 als Lehrgangsbester erlangt. Dies ermöglicht ihn, für Baulastträger deren Prüfpflicht von Bauwerken im Zuge von Verkehrswegen für die Hauptprüfung alle sechs Jahre und die einfache Prüfung alle drei Jahre gem. DIN 1076 zu erbringen. Darüber hinaus ist Herr Mütsch befähigt, Sonderprüfungen an diesen Bauwerken durchzuführen.

Bauwerke, die unter diese Regelung fallen, sind im Wesentlichen Brücken jeder Konstruktionsart ab einer Spannweite zwischen den Widerlagern von 2,0 m, Stützbauwerke über 1,50 m Höhe, Lärmschutzwände über 2,0 m Höhe, Verkehrszeichenbrücken, Tunnel und Trogbauwerke.

Bis zum Jahr 2008 gab es eine entsprechende Zertifizierung für Bauwerksprüfer nicht. Es reichte eine konstruktive Ausbildung und entsprechende Berufserfahrung aus. Dementsprechend gering ist derzeit noch die Anzahl der Bauwerksprüfer, die über eine Zertifizierung und damit den Nachweis der besonderen Befähigung zur Durchführung von Bauwerksprüfungen nach DIN 1076 verfügen.